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Shortcut zu NBA2k21

Das in so mancher Rezension oder Kritik nur schlecht wegkommende Sportgame NBA2k2* des Spieleanbieters 2k – der sich auch als Hauptkonkurrent zum Anbieter EA-Sport sieht – läuft an und für sich rund über einen 2k-Sportserver. Dieser war in den Vorjahren ab 2018 nur schwer erreichbar und lief vergleichsweise unzuverlässig. Mittlerweile scheint sich das Game in diesem Punkt deutlich gebessert zu haben. Dies ist aber auch ab der Version NBA2k20 ein Muss, denn die Zugänge der Auswahl „Mein Team“ und „Meine Karriere“ laufen ausschließlich online. Hin und wieder gibt es Abstürze bei der Spielübertragung der Simulation – insbesondere in spannenden Situationen bzw. Endabschnitten die besonders viele Punkte hier genannt VC (virtual currency) einbringen, welche dann aber in der Kalkulation nicht berücksichtigt werden. Hier fühlt sich der User oder jeder Spieler des heiteren Sportgames ein wenig betrogen. Wenn man beispielsweise 25 3-Punkte Würfe in einem einzigen Spiel versenkt, 1.000 3-Punkte-Würfe in einer Karriere oder bis zu 8.000 VC bekommen soll und am Ende bei der Verrechnung stürzt das Spiel genau dann ab – scheint es wohl Sabotage gewesen zu sein, was man offline nicht vermuten (wissen) würde. Es wurde in zahlreichen Rezensionen der vergangenen Jahre von dem Spiel gesprochen welches so ziemlich die größte Gelddruckmaschine sei. Dies stimmt nicht ganz. Um echtes Geld spielt man hier nicht.

Was dies Sportspiel aber ungewöhnlich macht – bzw. was es kostet ist viel (Lebens-)Zeit – „die Zeit, die man braucht um über das Anfängerstadium hinauszukommen“. Der Profi-Modus ist viel zu schwer voreingestellt und kann nicht verändert werden. Man beginnt „als Rookie in Mein Karriere“ was anfangs nur behände spielbar ist, denn die Spielfigur „bewegt sich nur schlecht und schwammig über das Parkett“. Besser wird alles erst ab einem GES von 85 – ohne Kauf von VC nach ca. 6-8 Wochen. Wenn man unter „Einstellungen“ die wichtigsten Parameter clever einstellt, kann man durchaus in 60min rund drei ganze Saisonspiele schaffen. Täglich bis zu 20 Karriere-Spiele. Wer hier richtig über mehrere Monate spielt – arbeitet (eigentlich) knallhart, denn die Augen 👀 werden am Monitor stark beansprucht nicht nur aufgrund der Video-PC-Technologie des Spiels 2K die nahezu dem Original TV-Event der NBA von weitem gleicht in das man aber nicht eingreifen kann. Dies ein wesentlicher Unterschied zwischen TV und GAME. Echtes Geld oder „gar Arbeitseinkommen“ wird hier nicht ausbezahlt.  Schließlich sei noch verwiesen auf mögliche Programmierfehler im Punkt „Mitspielernote A bis F“. Man beginnt beim Start eines Spiels nur bei „D“ und erhält sehr hohe Abzüge für leichte Defense-Fehler im Vergleich zu sehr niedrigen Zurechnungen für Würfe, Assists, Rebounds etc. Der Buchstabe E wurde ausgelassen. Die Spielernotenvergabe stimmt oft nicht mit den tatsächlich erreichten anderen Werten „Pkt, Ast, Reb, Stl, etc.“ überein. Wenn man ein „gutes oder sogar sehr gutes Spiel macht“ z. B. >35 Pkt., 5 Ast., 2 Reb., 5 Stl. ohne Fouls und TO erhält man nicht die Note „A“ sondern teilweise sogar „F“, die schlechteste Wertung, sogar wenn man das Spiel gewonnen hat. Dies widerspricht sich etwas.

Den Bereich von „Mein Team“ kann man in den kommenden Jahresversionen unserer Meinung nach getrost bei Spielen von NBA2k** weglassen – sehr unübersichtlich und nur wenig spielbar. Zu viele Effekte, zu schrill und man kommt hier nur durch den Kauf von VC weiter, was man selbst mit 30 Jahre Spiele-Erfahrung nicht gewöhnt ist, dem einmaligen Spielkauf im Nachhinein unnötig Hürden (unfair) auferlegt. Diese Vermarktungsstrategie des „in-Game Purchase“ sollte nicht weiter verfolgt werden dürfen.

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